Das ist Rosalie! Sie wurde irgendwann, vermutlich 2010, geboren. Wie, wo und unter welchen Umständen ist unbekannt. Auch was aus ihrer Mutter und ihren Geschwistern wurde. Eines Tages wurde sie von „seltsamen“ Menschen in einen winzigen Raum mit 94 (!) anderen Katzen gesteckt. Der Raum war etwa 10 qm groß. Es gab 1 (!) Katzenklo für alle Katzen. Kratzmöglichkeiten und Spielzeug standen den armen Tieren auch nicht zur Verfügung. Dort vegetierte Rosalie eine unbekannt lange Zeit vor sich hin. Vielleicht sogar 3 Jahre!
Im Februar 2013 wurde endlich jemand auf das Leid dieser Tiere aufmerksam und machte ihre Qualen bekannt. Die Tierhalter waren übrigens völlig uneinsichtig. Dass es sich nicht um eine artgerechte Unterbring der armen Katzen handelte, wollten die Sammler nicht wahrhaben. Rosalie und die anderen 94 Opfer dieses Animal Hording Falls kamen nach einer spektakulären Rettungsaktion ins Tierheim Bremen. Dort hat man sich unter dem engagierten und liebevollen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr um diese armen Geschöpfe bemüht. Auch um die kleine Rosalie, die nun endlich ein richtiges Zuhause braucht.
Rosalie ist kastriert, absolut stubenrein (!) und sie hat eine leichte Ataxie.
Die schwarz-weiße Schöne hat einen vielseitigen Charakter und viele Wesenszüge, daher ist es gar nicht so leicht diese Kleine zu beschreiben, damit sie von den richtigen Menschen gefunden wird. Meistens merkt man ihr die schlimme Vergangenheit nicht mehr so an.
Zurzeit macht sie aber eine sehr anhängliche Phase durch und läuft bei jeder Gelegenheit ihrer Tierpflegerin hinterher. Die muss sich aber um ganz viele Tiere kümmern und auch wenn sich viel Zeit für jede Katze genommen wird, so sind doch viele Schützlinge zu betreuen. Rosalie nutzt daher jede Möglichkeit und sucht Nähe und Kontakt.
Aber das macht sie auch nur, weil sie ihre Tierpflegerin ins Herz geschlossen hat. Man muss sich erst schon um sie bemühen und wenn sie sich bedrängt fühlt, dann haut sie auch schon mal zu. Hat man aber ihr Herz gewonnen, dann wird das eine richtige Schmusekatze, die gern bei ihren Menschen sein möchte. Sie wird aber einige Zeit brauchen, denn sie hat mit Menschen auch viele schlechte Erfahrungen gemacht. Kinder sind eher nicht im neuen Zuhause geeignet, weil Rosalie auch mal zeigt, wenn es ihr zu viel wird oder sie gerade nicht möchte.
Wir finden das gut, denn sie musste lange genug wie ein Roboter funktionieren und sämtliche Bedürfnisse und jegliche Basics von Selbstbestimmung unterdrücken. Sie darf auch Grenzen setzen. Ihre Adoptanten sollten also mit so etwas umgehen können, wobei im neuen Zuhause alles ganz anders werden kann und sie vielleicht niemals sagt: Jetzt nicht!
Wie schon mal erwähnt, ist Rosalie super verspielt. Richtig, richtig verspielt und total neugierig. Sie wirkt als würde sie ganz viel nachholen wollen und saugt dabei jede Spielanregung voller Begeisterung auf. Sie erfindet auch Spiele und jede Fluse kann ein Unterhaltungsobjekt für sie sein. Richtig toll ist für sie, wenn nette Menschen mit ihr spielen, die das Wesen von Katzen schätzen und verstehen.
Nicht ganz so einfach und klar ist das Verhältnis zwischen Rosalie und anderen Katzen. Sie ist sicher nicht der Duckmäuser ihrer Gruppe. Wenn ihr was nicht passt, dann gibt sie schon mal eine (deftige) Ohrfeige. Grundsätzlich ist sie allerdings verträglich.
Als Rosalie schon einige Monate im TH war, hatte sie leider Pilzkontakt und eine anschließende Pilzinfektion. Sie musste eine Weile in einen Quarantänekäfig. Während das für die meisten Katzen ganz schlimm ist, fühlte sich Rosalie alleine pudelwohl. Sie war schmusig, entspannt und schien seltsamerweise die Einzelhaltung in der Quarantänebox zu genießen, obwohl die Isolation ganz lange dauerte.
Was bedeutet das? Vielleicht war sie froh, endlich mal alleine zu sein nach all der Enge und ohne jegliche Privatsphäre in dem schrecklichen Horrorzimmer bei den Animal Hordern? Oder sie hätte gern ein Einzelzuhause? Alles kann, nichts muss, passt hier wohl am besten. Denn sie entwickelt sich im TH sehr gut. Sie spielt mit anderen und kommt auch mit ihnen aus. Oft sogar gut. Sie geht aber auch vorne, wenn ihr etwas nicht passt. Sie ist dann nicht zimperlich. Manchmal wirkt sie auch gestresst und zieht sich unter eine Decke zurück.
Für eine größere Gruppe ist sie jedoch nicht geeignet, das möchte sie nicht. 1-3 Artgenossen, je nach Temperament der anderen Tiere, sind jedoch vermutlich möglich, auch wenn Rosalie auch als Einzelkatze leben könnte, wenn man sich ganz viel mit ihr beschäftigt und viel Zuhause ist.
Prinzipiell muss man aber sagen, dass diese Tiere so viel Leid und nur Extremsituationen erlebt haben, dass vieles im neuen Zuhause ganz anders sein kann und es keine oder wenig Probleme bei der Zusammenführung geben könnte. Man muss im Einzelfall sehen, wie die anderen Katzen von Adoptionsinteressenten sind, die Gesamtumstände betrachten und dann entscheiden, ob das für Rosalie passend ist. Pauschal lässt sich das leider nicht sagen. Sie hat einfach eine heftige Vergangenheit und sie entwickelt sich von Woche zu Woche mehr.
Das ist, nebenbei erwähnt, Rosalies Bettchen und ihr Hauptschlafplatz.
Rosalie braucht unbedingt bald ein Zuhause. So geht es für die arme Katze doch nicht weiter. Sie sucht Zuspruch, Ansprache, Platz, Anregung und so was alles. Es muss doch endlich mal passieren, dass sie ein richtiges und schönes Zuhause bekommt. Das erste eigen Zuhause im Leben der 4-jährigen Ataxiekatze.
Ihre Ataxie ist nicht sehr stark ausgeprägt. Rosalie wackelt mit dem hinteren Körper, kann sonst aber alles. Sie kann spielen, ist super stubenrein (noch mal betont) und auch sonst ist sehr reinlich und pingelig bezüglich ihrer Körperpflege. Ganz Katze, ganz Mädchen! Die Katzendame braucht keine Hilfsmaßnahmen bei der Nahrungsaufnahme oder anderen Alltäglichkeiten. An guten Tagen schafft sie es sogar, auf die untere Stufe des Katzbaums zu springen oder teilweise auf einen Hocker. Ihre Ataxie ist daher auf körperlicher Ebene eher als leicht anzusehen.
Rosalie wird nur in reine Wohnungshaltung vermittelt! Ein Balkon ist nicht nötig, wäre aber schön. Dieser muss (!) aber zuvor gesichert werden. Ebenso ein eventuell vorhandener Garten. Ataxisten können, egal wie stark ihre Behinderung ist, in der Regel sehr gut klettern. Und da sie wackeln, stürzen sie auch sehr schnell ab. Daher sind gute Balkon- und Gartensicherungen unerlässlich zum langfristigen Schutz der Tiere und eine Vermittlungsbedingung.
Hier sieht man Rosalie auf dem Balkon in ihrem Tierheimzimmer. Sie hat schon wieder etwas entdeckt und sieht eine Spiel- oder Lauerchance.
Rosalie braucht endlich eine Chance und ein normales Katzenleben in einem schönen Zuhause, in dem sie auch nachts mit ins Schlafzimmer darf und natürlich mit auf die Couch. Sie will spielen und fröhlich sein. Die Enge im Tierheim und die Monotonie, das alles ist nicht leicht zu verkraften, auch wenn diese kleine Katze tapfer durchhält und sich den Umständen irgendwie anpasst. Aber Monat für Monat vergeht, irgendwann ist auch mal gut.
Auch berufstätige Menschen können Ataxisten ein Zuhause geben, wenn die Wohnung keine gefährlichen Stellen aufweist oder diese gesichert werden (Treppen zum Beispiel mit Teppichen). Im Fall von Rosalie werden nur wenige Sicherungsmaßnahmen nötig sein, da ihre Ataxie nicht sehr ausgeprägt ist.
Außerdem wünscht sich Rosalie ein Zuhause,
- in dem man ihre Behinderung mit allen Konsequenzen akzeptiert, - in dem man sie weiter fördert, um die Auswirkungen der Ataxie zu verringern, - in dem sie artgerecht mit Nassfutter ernährt wird, - in dem man schätzt, was für ein liebenswertes und komplexes Geschöpf sie ist, - in dem man ihr Aufmerksamkeit, Liebe, Geduld und Verständnis schenkt, - in dem man mit ihr spielt und später schmust, - in dem Kinder mindestens im oberen Teenageralter sind.
Rosalies zukünftige Menschensollten in einer gefestigten Lebenssituation sein und eine gesunde Gelassenheit im Umgang mit Behinderungen haben. Das bedeutet, nicht dramatisieren oder überbehüten, jedoch genug Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein, Umsicht, Weitsicht und Empathie.
Dann sollten sie Erfahrung in der Zusammenführung mit anderen Katzen haben, sofern andere Tiere da sind. Und sie müssen Rosalie treu sein, selbst wenn die Zusammenführung nicht gleich nach einer Woche abgeschlossen ist. Rosalie hat schon genug Leid erlebt und sollte in ein geduldiges und umsichtiges Zuhause für immer ziehen.
Nach diesen ganzen Informationen finden Sie, dass Sie zu Rosalie passen und erwägen, ihr ein lebenslanges Zuhause zu schenken? Dann wenden Sie sich bitte an: Sarah Stendal, Stendalsarah@aol.de, Tel.: 0162-9375885
Frau Stendal ist die Ansprechpartnerin für die Vermittlung von dieser Katzenpersönlichkeit und ihre Bezugsperson im Tierheim Bremen.
Über eine Verteilung in andere soziale Netzwerke würden wir uns freuen. Rosalie braucht unbedingt ein Zuhause. Wir wünschen ihr so sehr, dass sie endlich von ihren Menschen gefunden wird. Bitte helfen Sie uns dabei! Sie wird in einem Radius von ca. 200 KM um Bremen vermittelt.
Liebe Grüße sendet Nicole mit Leonie, Pauline, Victoria, Gwendolin und Emilia Entscheidend ist der Wert der Überzeugung, nicht die Anzahl der Anhänger! (Remus Lupin)
könntest du Rosalie auf Facebook stellen? Da ist sie leider noch nicht angekommen und kann daher nicht geteilt werden. Wenn du das machen könntest, wäre das super! Wie geht das eigentlich? Ich meine nicht nur den Link, sondern mit den Fotos und dem Text. Kann man da den Anzeigentext so kopieren und die Bilderlinks und das wird angezeigt? Dann würde ich dir den Text mailen, dann hast du keine Arbeit, falls du das mit Facebook machen könntest. ich check das auf Facebook einfach nicht und habe auch keinen echten Account.
Liebe Grüße sendet Nicole mit Leonie, Pauline, Victoria, Gwendolin und Emilia Entscheidend ist der Wert der Überzeugung, nicht die Anzahl der Anhänger! (Remus Lupin)
Nein, leider ist das auf FB komplizierter...man muß die Fotos gesondert hochladen und sie erscheinen dann auf einmal...nicht so im Text plaziert, wie in den Foren...und ganz blöd ist, dass man so einen Text als Ganzes einstellen muss. Wenn man das nämlich in mehreren Teilen macht (um die Fotos "dazwischen" zu platzieren, erscheint das im Profil dann in der Reihenfolge des Einstellens, d.h. in entgegengesetzter chronologischer Reihenfolge (der Leser liest dann quasi von Ende zu Anfang)!
Heute Abend werde ich die süße Rosalie in FB und ins Tierschutzforum einstellen!
Liebe Grüße sendet Nicole mit Leonie, Pauline, Victoria, Gwendolin und Emilia Entscheidend ist der Wert der Überzeugung, nicht die Anzahl der Anhänger! (Remus Lupin)
ich übernehm sie dann auch. Ich kann dort gar keine Texte und Bilder zusammen einstellen, bei mir stürzt dann immer alles ab. Aber teilen geht. Meistens jedenfalls.
"Manchmal sitzt sie zu deinen Füßen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt" Théophile Gautier
ich übernehm sie dann auch. Ich kann dort gar keine Texte und Bilder zusammen einstellen, bei mir stürzt dann immer alles ab. Aber teilen geht. Meistens jedenfalls.
Dir auch, danke!
Liebe Grüße sendet Nicole mit Leonie, Pauline, Victoria, Gwendolin und Emilia Entscheidend ist der Wert der Überzeugung, nicht die Anzahl der Anhänger! (Remus Lupin)
Liebe Grüße sendet Nicole mit Leonie, Pauline, Victoria, Gwendolin und Emilia Entscheidend ist der Wert der Überzeugung, nicht die Anzahl der Anhänger! (Remus Lupin)
Geteilt und bei den Sonnenkätzchen auf FB ist sie auch.
"Manchmal sitzt sie zu deinen Füßen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt" Théophile Gautier
Lassen wir doch einfach mal ein paar Menschen zu Wort kommen, die es wissen müssen weil sie mit Ataxiekatzen zusammenleben:
.....Jack, der Ataxist, lebte in Bulgarien bei einer befreundeten Tierschützerin. Ich sah damals Videos von Jack und war fasziniert. Von jeher finde ich es bemerkens- und bewundernswert, wie insbesondere behinderte Tiere ihre Defizite kompensieren und ganz selbstverständlich ihr Leben leben.....
....Ich lebe schon viele Jahre aus Überzeugung mit behinderten und chronisch kranken Katzen zusammen. Da alle Tierschutztiere sind, viele aus dem Ausland und das Leben in größeren Gruppen gewöhnt sind, sind es ganz wunderbare, sehr soziale und überwiegend charakterlich eher bescheidene, liebenswerte Tiere. Da sie alle schon in frühester Zeit mit Krankheiten, Misshandlungen und vor allem Hunger zurechtkommen mussten, leben sie nun in der Gruppe äußerst homogen und verträglich, manchmal regelrecht fürsorglich miteinander!....
....Und dann suchte im Februar 2012 ein kleiner roter Ataxiekater aus dem TH Heilbronn ein neues Zuhause!
Remy war mit seinem nicht betroffenen Bruder aus schlechter Haltung geholt worden. Er ist Ataxist mit recht schwerer Ausprägung. Als ich ihn kennen lernte, konnte er kaum stehen und gehen…er bewegte sich in einer Art Kullern fort. Ich verliebte mich auf der Stelle in ihn und nach einigen Telefonaten mit seiner damaligen Betreuerin stand dann fest, dass ich Remy zu mir nehmen würde!
Er zog am 10. März 2012 mit ca. 4,5 Monaten bei mir ein!
Da meine Wohnung ohnehin auf die Bedürfnisse von seh- und bewegungseingeschränkten Katzen eingerichtet ist, legte ich lediglich viele Teppiche auf dem vorher glatten Boden aus und hoffte, das Remy mir zeigen würde, welche weiteren Anpassungen er bräuchte.
Zusammen fanden wir mit der Zeit heraus, welche Adaptionen Remy beim Fressen und bei den Katzenklos benötigte.
Vom ersten Tag an war ich total fasziniert vom Mut und der Intelligenz meines schwer behinderten Katerchens, der es schaffte, zu fressen trotz wildem Kopfzitterns, auf die Couch zu klettern, obwohl seine Beine in vier unterschiedliche Richtungen schlackerten und der mit den Wochen und Monaten immer neue Fähigkeiten dazu entwickelte und allmählich immer sicherer in seiner Koordination wurde!
Und seine Ausgeglichenheit, sein sonniges Wesen und seine Liebenswürdigkeit haben mich vom ersten Tag an völlig verzaubert.
Remy ist jetzt ca. zweieinhalb Jahre alt.
Er ist ein großer kräftiger Katermann geworden und wiegt mittlerweile über fünf Kilo!
Seine motorischen Fähigkeiten haben sich dank viel Trainings verbessert. Er läuft weiterhin schwankend, fällt aber beim konzentrierten Langsamlaufen kaum noch um. Er frisst gut und gerne und spielt und kuschelt für sein Leben gerne!
Er ist unter all meinen wunderbaren behinderten Katzen ein ganz besonderer Kater, fröhlich und liebenswert und aus unserer Gruppe und meinem Leben nicht mehr wegzudenken!
Für mich ist es absolut denkbar, noch einen ähnlich betroffenen Ataxisten aufzunehmen. Remy ist zwar voll integriert in der Gruppe, jedoch aufgrund seiner groben Motorik treffen seine Annäherungsversuche nicht immer auf Gegenliebe. Die anderen Katzen meiden ihn manchmal, stehen auf, legen sich woanders hin wenn Remy „angerumpelt“ kommt. Dabei ist er sehr freundlich und sozial und ein regelrechtes „Kuschelmonster“. Ich bemühe mich, das zu kompensieren und wenn ich zuhause bin, liegt Remy meist neben, bzw. auf mir!
Mein Wunschdenken ist, dass „zwei vom gleichen Schlag“ sich möglicherweise „zusammenraufen“ und sich gegenseitig gut tun.
Ich habe das Glück, mit einem wunderbaren Ataxisten zu leben und wenn sich die entsprechende Situation ergibt und ein anderer Ataxist, der in unsere Gruppe passt, ein Zuhause sucht, werde ich einen zweiten Ataxisten aufnehmen.
Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, mit Remys Beispiel und dem so vieler anderer wunderbarer, fröhlicher Ataxisten den richtigen Menschen zu zeigen, wie wunderbar Ataxisten sind und wie schön und erfüllend das Zusammenleben mit ihnen ist,
......Nada hingegen kann sich nicht entscheiden wen sie mehr liebt, denn Smokey- der Earl of Gray ist ein vornehmer, gemütlicher liebevoller Schmusekater, etwas zum Anlehnen. Fliege-little Fly- mein schwarzer Belzebub mit dem weißem Mascherl unterm Hals, ist ein Kumpel zum Toben, spielen und Unsinn machen und genauso ein Irrwisch wie Nada.
Nada braucht beide und beide brauchen sich und Nada.
Und .. Nada braucht mich… zum Kuscheln, kraulen lassen und küssen, sie kann stundenlang mit ihrer rauen kleinen Zunge mein „Fell“ putzen. Ihr Lieblingsschlafplatz ist bei mir, auf mir und unter meiner Decke. Eigentlich ist das auch der Lieblingsschlafplatz meiner Jungs.
Nada ist eine Quasselstrippe- aber das bin ich auch.
Nada lebt intensiv, ist frech, kess, übermütig und mutig. Nada ist ein Fürchtenix.
Nada ist schön!
Nada ist Liebe pur und verteilt diese großzügig.
Sie kann nicht ganz oben auf den Schrank, aber sie kann beim Rennen Saltos schlagen. Nada nickt beim Essen- aber ihr gesunder Appetit und die soziale Ader der Jungs machen wett, wenn sie nicht immer gleich trifft und so wird sie immer satt.
Nada watschelt beim Gehen, aber durch ihren Gelo Popo sieht das unglaublich sexy aus. Nada bringt mich jeden Tag wieder zum Lachen.
Für Nada ist das Leben Glück pur und das strahlt sie auch aus und überträgt es auf alle die in ihre Nähe kommen.
Ach ja… eins noch… Nada ist ein Ataxiekätzchen!
Manchmal fragt mich wer, der Nada das erste Mal sieht: Ach Gott, was hat sie denn?
Dann antworte ich: NIX! - und Nada schaut zu der Person hoch, legt das Köpfchen schief, guckt als würde sie lächeln, "nickt" ein bissle ihr Ataxienicken und stimmt mir mit einem süßen : "Miejauwwww!" zu...........
Eines schönen Tages sah ich einen Bericht über Ataxie-Katzen im Fernsehen. Und ich schwor mir, dass ich einer solchen Katze irgendwann einmal ein Zuhause geben werde. Ein gutes Jahr später erzählte mir eine Kollegin von einer Katze im TH, die "immer umfällt". Nur aus Interesse wollte ich mir die Katze mal ansehen. Naja, was soll ich sagen: silbergraues Fell, strahlend gelbe Augen.... Um mich war es geschehen und so zog Raki bei uns ein. Anfangs war es etwas schwierig, weil Raki nie in der Wohnung gelebt hatte und nicht stubenrein war. Sie war schon 2 Jahre alt und wir hatten alle Hände voll zu tun mit ihr... Dabei möchte ich betonen, dass das natürlich nichts mit Ataxie sondern eher mit Erziehung zu tun hatte. Raki war die Sonne in meinem Leben! Sie war die Fröhlichkeit in Person und ich habe nie eine Katze erlebt, die so menschenbezogen war wie sie. Egal was war, sie war glücklich sobald wir, ihre Menschen, bei ihr waren. Ihre Ataxie war sehr ausgeprägt und doch kam sie sehr gut zurecht. Auch ein Umzug konnte ihr nichts anhaben. Vor etwas über einem Jahr hat Raki mich krankheitsbedingt verlassen. Sie fehlt mir heute noch so unglaublich!
Für mich war klar: ich gebe wieder einem Ataxisten ein Zuhause! Und so zog im vergangenen Juni die damals 4 Monate alte Ainu bei uns ein. Ganz junges Kätzchen wirbelt sie bei uns durchs Haus und hat unser Leben auf den Kopf gestellt Sie ist liebenswert, anhänglich und ich freue mich jeden Tag, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme! Ich arbeite übrigens Vollzeit! Ein Ataxist bedeutet nämlich nicht 24 h am Tag Betreuung! Sie kommen wie jede andere Katze auch ohne den Menschen klar. Man muss trotzdem ein paar Kleinigkeiten beachten. So haben wir beispielsweise unsere Treppe gesichert, so dass unser Ataxie-Mädchen nicht herunterfallen kann. Dazu habe wir oben und unten ein Kindergitter angebracht. Da die Sprossen zu weit auseinaderstehen, haben wir Plexi-Glas mit Kabelbindern befestigt. Viele Ataxisten liegen, wenn sie in der Toilette ihr Geschäft verrichten. Da ist eine grosse Toilette von Vorteil. Hier kann man entweder selbst etwas basteln (z.B. ein umfunktionierter Plastik Hundekorb oder eine Plastikkiste) oder eine sehr geräumige handelsübliche Katzentoilette. Bei uns wird beides benutzt. Klettermöglichkeiten müssen für einen Ataxisten gesichert werden. Heißt: nicht ganz so hoch und am besten mit einem dicken Teppich darunter auspolstern, so dass keine Verletzungsgefahr bei einem Sturz entsteht. Einige Ataxisten sind dankbar für Aufstiegshilfen (z. B. aus Sofa). Hier gibt es spezielle Treppchen, die man im Zoohandel kaufen kann. Meist sind sie bei den Kratzbäumen zu finden, da das Material gleich ist.
Andere Katzen sehen Ataxisten oftmals erst skeptisch an. Für sie ist es ja auch nicht normal, wenn ein Artgenosse wacklig läuft oder hinfällig. Da Katzen aber sehr soziale und anpassungsfähige Zeitgenossen sind, legt sich das meist sehr schnell.
Mit unserer Raki habe ich viiiiiel das Laufen geübt. Außerdem die Koordination. Unsere Ainu macht das durch ihr vieles Spielen und Toben von alleine Sie kann den ganzen Tag spielen und toben! Unterbrochen von ausgiebigen Kuscheleinheiten Wenn ich von der Arbeit heim komme, wartet Ainu schon. Erst wird gegessen und dann setze ich mich aufs Sofa und sage: "Ainu, komm, Sofakuscheln!" Sie kommt dann mit lautem Gurren (sie kommuniziert viel mit Gurren und überhaupt sehr viel) ums Eck gehopst, springt aufs Sofa (ja, sie kann springen! Hoch, aber dir Richtung passt nicht immer ) und dann wird erstmal geschmust was das Zeug hält
Alles in allem ist das Leben mit Ataxisten absolut nicht schwer. Sie sind so unglaublich liebenswerte, unkomplizierte und anhänglich Tiere, die man einfach lieben MUSS! Das sonnige und fröhliche Gemüt gilt für so ziemlich alle Ataxie-Katzen. Ich habe noch nie von einer gehört, die nicht so ist!!! Ist man einmal infiziert gibt es keine Heilung mehr
"Manchmal sitzt sie zu deinen Füßen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt" Théophile Gautier
Danke, Marion! Rosalie und Finchen suchen nämlich weiter.
Liebe Grüße sendet Nicole mit Leonie, Pauline, Victoria, Gwendolin und Emilia Entscheidend ist der Wert der Überzeugung, nicht die Anzahl der Anhänger! (Remus Lupin)
"Manchmal sitzt sie zu deinen Füßen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt" Théophile Gautier
Jani und Micha, mit den Plüschis Francis, Ainu und Santo sowie Raki, meine Sonne, mein Licht und Elli, meine geliebte Freundin. Ihr fehlt mir so! Ich werde euch immer in meinem Herzen tragen, wohin ich auch gehe!
Der Katze Wesen vermag ein jedes Herz zu öffnen.
Die Augen einer Katze sind Spiegel, durch die nur wenige Auserwählte einen Blick in das Reich der Feen tun können.
Liebe Grüße sendet Nicole mit Leonie, Pauline, Victoria, Gwendolin und Emilia Entscheidend ist der Wert der Überzeugung, nicht die Anzahl der Anhänger! (Remus Lupin)